MKSM – „Was Liebe wirklich kann“ EP (Release: 19.06.2026)

Was kann Liebe verändern? Was passiert, wenn sie sichtbar wird? Und wie viel Mut braucht es, zu sich selbst und zu einem anderen Menschen zu stehen? Mit seiner ersten deutschsprachigen EP „Was Liebe wirklich kann“ erzählt MKSM von Identität, Herkunft, Queerness, Selbstzweifeln und dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Im Zentrum steht dabei der gleichnamige Fokus-Track – eine persönliche Liebeserklärung und gleichzeitig die Geschichte eines langsamen, oft schmerzhaften, aber ehrlichen Ankommens.

Der Song erzählt davon, wie sich durch sichtbare Liebe Beziehungen verändern können. Als der Sänger seinen heutigen Mann seiner Familie vorstellt, beginnt sich etwas zu verschieben: Aus Unsicherheit wird Begegnung, aus Distanz langsam Verständnis. Auf einmal wird nach dem Partner gefragt, nach dem gemeinsamen Leben, nach dem „Wir“. Der Song beschreibt damit nicht nur ein äußeres Coming-out, sondern auch einen inneren Prozess – das Lernen, zur eigenen Liebe zu stehen und sich selbst anzunehmen.

„Meine Mum ruft an und fragt endlich nach dir, fragt wie es uns geht…“

Gerade diese kleinen Momente machen „Was Liebe wirklich kann“ so besonders. Statt großer Gesten stehen Veränderungen im Mittelpunkt: vorsichtige Öffnung, gegenseitiger Halt und das Gefühl, gemeinsam Widerstände überwinden zu können.

Musikalisch bleibt der Songwriter seinem Pop-Sound treu, erweitert ihn in „Was Liebe wirklich kann“ jedoch um warme Indie-Einflüsse. Akustische Gitarren und Geigen treffen auf programmierte Beats und Synths, während soft erzählte Vocals den Song tragen und ihm eine umarmende Nähe verleihen.

Auch die übrigen Songs der EP greifen diese Suche nach Nähe, Identität und Heimat auf. In „Alle sagen lieb dich selbst“ setzt sich MKSM mit Selbstzweifeln und seinem Körperbild auseinander. „Wie die Sonne“ erzählt vom Aufwachsen zwischen Kulturen und Sprachen, von Migration und der Suche nach Heimat im Dazwischen. „Ich frag nicht mehr wann“ verarbeitet die komplizierte Verbundenheit zur russischen Herkunft und die schmerzhafte Distanz zur eigenen Oma. Mit „Safe Space“ richtet sich der Blick schließlich vorsichtig nach vorne – auf Freiheit, Vertrauen und die seltenen Momente, in denen Angst für einen Augenblick verschwindet.

Die EP verbindet diese Themen zu einem persönlichen, aber universellen Gesamtbild. „Was Liebe wirklich kann“ ist nicht nur eine Liebeserklärung an einen Partner, sondern auch an all jene Beziehungen, die Menschen Halt geben und ihnen helfen, sichtbar zu werden – vor anderen und irgendwann auch vor sich selbst.

MKSM – „Safe Space“ (Release: 24.04.2026)

Ein fragiler Moment von Glück – mit „Safe Space“ veröffentlicht MKSM seinen vierten deutschsprachigen Song.

Smoothe Vocals, warme analoge Synths und glitzernde Strings: Der Künstler verwandelt die Ambivalenz, die Tiefe und die Kraft eines komplexen Gefühls in einen sommerleichten Pop-Track mit House-Einflüssen. 

„Safe Space“ ist nicht nur ein Ort – es kann auch ein Gefühl sein. So schön und so unerwartet wie ein aufreißender Himmel. Ein fragiler Augenblick, in dem man sich nicht erklären muss, keine Angst hat, zu viel oder nicht genug zu sein. Ein Zustand, in dem Ehrlichkeit leicht fällt, Verletzlichkeit erlaubt ist und man sich selbst wählen kann.

Der Song greift einen Begriff auf, der eng mit der queeren Community verbunden ist, und erweitert ihn um eine persönliche Perspektive: Denn selbst in sicheren Räumen bleibt oft Unsicherheit bestehen. „Safe Space“ erzählt von diesen seltenen Momenten, in denen genau das für einen Augenblick verschwindet – und man sich vollständig angenommen fühlt. Thematisch knüpft MKSM damit an seine ersten deutschsprachigen Releases an. Songs wie „Ich frag nicht mehr wann“, „Wie die Sonne“ und „Alle sagen lieb dich selbst“ setzten sich bereits intensiv mit Fragen von Herkunft, Zugehörigkeit und Selbstbild auseinander. „Safe Space“ führt diesen Weg konsequent weiter, richtet den Blick jedoch stärker auf Hoffnung, Verbindung und innere Freiheit.

Kurz nach dem Release beginnt MKSMs Pride Tour 2026. Als einer der meistgebuchten CSD-Acts Deutschlands schafft MKSM mit „Safe Space“ einen Song, der verbindet. Ein Aufblitzen der Utopie von Freiheit und Glück. Und wenn dieser Moment existiert – dann ist das Glück, ist die Freiheit, ist der Aufbruch keine Utopie, sondern vielleicht schon bald ein Lebensgefühl. Vielleicht ja schon diesen Pride-Sommer. 

Wie die Sonne (Release: 14.11.2025)

Was ist Heimat? Eine Adresse? Eine Sprache? Ein Gefühl? Ohnehin schwer zu greifen – noch komplizierter, wenn man taumelnd zwischen zwei Welten aufwächst.

Wie die Sonne im Osten auf, im Westen untergeht – so ist MKSM, Spätaussiedler in zweiter Generation, ein Kind des Ostens, das sich plötzlich im Westen zurecht finden musste: Der Sänger wurde in Russland geboren, zog als kleines Kind in die Ukraine und kam als Zehnjähriger mit seinen Eltern nach Deutschland. Der zweite Track seiner ersten deutschsprachigen EP erzählt diese Geschichte: von der Ausreise, von ersten Gehversuchen, dann Ankommen in Deutschland und schließlich Heimat finden im Dazwischen.

Sphärisch, fast haltlos schwebt der erste Verse dahin und gibt genau diesem Gefühl der Suche einen Klang. Erst in der Trance- und Techno-beeinflussten Hook setzt ein Bass ein, ein Fundament, rasant, fast atemlos. MKSM hat ein Zuhause gefunden, das Herz aber bleibt rastlos. „Wie die Sonne“ ist nach „Alle sagen lieb dich selbst“ wieder ein radikal ehrlicher Song; eine persönliche Geschichte, die vielen eine Stimme geben soll. Auch das drückt der volle, chorische Refrain aus: MKSM will mit seinem Song nicht nur die eigenen Erlebnisse verarbeiten, sondern auch Sichtbarkeit für andere Spätaussiedler*innen schaffen.

Heimat – das ist ein Mosaik aus Erinnerungen, Assoziationen, Musik, aus Träumen und Nostalgie. „Ich dacht, ich sag das nie, doch hier gehör hin. Krieg Platten-Nostalgie – mein Moskau in Berlin“ Vielleicht ist Berlin für den queeren Songwriter genau die richtige Wahl – ein bisschen Moskau, ein bisschen Bundesrepublik und vor allem ganz viel Toleranz und Vielfalt. Denn auch das ist klar: so wie MKSM ist, ist er in Russland nicht mehr erwünscht.

„Sprech‘ russisch mit Akzent, der mich so gut verrät. Doch egal, mit Mama reicht’s für ein Gespräch“ Diese Zeile verdichtet die Sprachenvielfalt in MKSMs Leben. Er lebt mehrere Jahre in London, singt zuerst auf Englisch, spricht mit seinen Freund*innen und seinem Mann deutsch. Seine Muttersprache im buchstäblichen Sinn aber bleibt die Russische, wenn sie auch etwas eingerostet ist.

Zwischen Sprachen, zwischen Welten, zwischen Identitäten – Pulsierend und optimistisch geht MKSM die komplexe Frage nach Heimat an. Wie die Sonne im Osten auf im Westen untergeht, so scheint sie ja letztlich für alle und auf der ganzen Welt.

Alle sagen lieb dich selbst (Release: 26.09.2025)
Ein einfühlsames Bekenntnis über das Ringen mit dem eigenen Körperbild

Der von Drum’n’Bass beeinflusste Pop-Track ist der Opener der ersten deutschsprachigen EP des queeren Wahlberliners mit russisch-ukrainischen Wurzeln

ALLE SAGEN LIEB DICH SELBST ist eine vorsichtige Annäherung an ein zerbrechliches Ich – ein Versuch, innerer Unsicherheit und Selbstzweifeln Raum zu geben, ohne sich von ihnen bestimmen zu lassen.

MKSM rekapituliert in dem Song die Höhen und Tiefen auf seinem Weg mit einer Essstörung – einem Thema, das im Pop kaum hörbar wird. Gerade männlich gelesenen Personen fehlen da oft die Worte. „Zeigt mein Hemd zu viel? Sieht man zu viel von meinem Körper? Habe ich es verdient, dass die eine Person neben mir liegt? Kann ich meinem Spiegelbild glauben? Kann ich ein Kompliment ernst nehmen?“ – zermürbende Fragen als ständige Begleiter.

Als queerer Künstler war es MKSM bereits auf seinen zwei Englisch-sprachigen EPs wichtig, das Thema Selbstakzeptanz und Selbstliebe anzusprechen – gerade in seiner Pride-Hymne LOVING MYSELF, die ihn zum meistgebuchten CSD-Act Deutschlands machte.
Mit dem Switch zur deutschen Sprache wagt der Songwriter den reflektierten Blick in die dunklen Ecken: problematisches Körperbild, Selbstablehnung und das ständige Zweifeln am eigenen Wert.
Der Sänger zeichnet mit soften, erzählerischen, fast umarmenden Vocals aber auch eine andere Perspektive: „Glaub mir, ich lieb dich selbst, wenn du da noch nicht bist.“ Auch darum geht es: Diese eine Person, die einen auffangen kann. Jemand, der dich erstmal stellvertretend mit-liebt. Die Zeile ist zweideutig – Hinwendung zum Gegenüber und innerer Monolog. Das Ich, das noch mitten in der Krankheit steckt, trifft auf das Ich, das sich bereits ein Stück befreien konnte – und sich selbst von außen Trost zuspricht.
Es ist MKSMs erster deutschsprachiger Release und damit auch das Wagnis, aus der ästhetisierten, englischsprachigen Pop-Identität auszubrechen. Direkter zu werden. Unmissverständlich.

ALLE SAGEN LIEB DICH SELBST greift den gesellschaftlichen Imperativ zur Selbstliebe auf und gibt zu, wie schwer es ist, diese Liebe zu finden. Vielleicht kann man seine Dämonen nicht besiegen. Aber man kann lernen, mit ihnen zu sprechen.

MKSM LIVE @ ZDF (2024)

READY – eine Pop-EP voller facettenreicher QUEERER GESCHICHTEN
Beziehungen müssen nicht immer dramatisch in die Brüche gehen. READY zeigt das Spektrum der Gefühle, die ehrlich ausgedrückt werden können – in einem inneren Monolog oder in einem tatsächlichen Gespräch mit dem Ex-Partner.
Im Musikvideo zeigen MKSM und der queere Comedian und Schauspieler Philipp Leinenbach den aufrichtigen Abschied von einer Beziehung. Die urige Berliner Kneipe GOLDENER LÖFFEL an der Kantstraße und ein alter Röhrenfernseher, der den herbstlichen Halensee mit den beiden Protagonisten zeigt, bilden dafür die Kulisse.
READY für die Selbstliebe – wie in LOVING MYSELF – dem Track, der von vielen queeren Medien als CSD-Hymne des Jahres bezeichnet worden ist (SCHWULISSIMO, queer BILD). Im empowernden Musikvideo erzählen queere Aktivist*innen, wie Jochen Schropp und Brix Schaumburg, ihren Weg zu sich selbst.
READY für die eigenen Bedürfnisse – wie in den vom Hyperpop beeinflussten Tracks BREAKING MY RULES und USED TO DO.
READY für die bedingungslose Liebe – wie im akustischen LAST ONE – einem GAY LOVE SONG, der schwule Liebe feiert und von den Ups & Downs bei der Suche nach dieser erzählt. Für das Musikvideo zum “musikalischen Plädoyer für die Vielfalt der Liebe” (dbna) holt er sich Unterstützung von queeren Aktivisten und Influencern, wie Maxi Pichlmeier und ‚Papas im Glück‘, die uns ihre Liebe und ihre Leben zeigen.
Der queere Sänger, Songwriter, Geiger und Aktivist MKSM, der in Russland geboren, in der Ukraine aufgewachsen ist und zwischendurch in London gelebt hat, erzählt auf seiner dritten EP ehrlich und unmissverständlich von queeren Geschichten. Und diese sind genauso vielfältig wie die Menschen, die sie prägen.
MKSMSänger, Songwriter, Geiger und Aktivist mit russisch-ukrainischen Wurzeln

Seit 2023 ist MKSM Deutschlands meistgebuchter CSD-Act. DEEZER bezeichnete den Songwriter als einen der interessantesten Newcomer*innen in Deutschland und auch ARD, rbb und hr berichteten über den Sänger. Für viele Medien war sein Pride-Track ‚Loving Myself‘ die ‚CSD Hymne des Jahres 2023‘ – im Mai 2024 performte der Künstler diesen Song live im ZDF.

Nach MKSMs bisher größter Pride-Tour im vergangenen Jahr bereitet er sich auf den Release seiner ersten deutschsprachigen EP vor (VÖ 19.06.2026). Die ersten Tracks sind out – viele der neuen Songs spielte der Artist bereits live bei DLF Kultur, in der Hamburgischen Staatsoper und im Theater des Westens. Seit 2025 ist der Sänger Botschafter der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe.

Im Mai startet MKSMs Pride-Tour 2026, außerdem veröffentlicht er mit Elli Edich einen 4-teiligen Video-Podcast – gefördert durch den Berliner Senat. “Mолодец – Gut Gemacht“ – ein Podcast rund um die Geschichten von Spätaussiedler*innen, die als Kinder nach Deutschland gekommen sind (VÖ: ab 05.04.2026).

Aktuelle Releases: ‚Alle sagen lieb dich selbst’, ‚Wie die Sonne’, ‚Ich frag nicht mehr wann‘ und ‚Handyempfang‘ mit Maurice Conrad

LIVE DATES 2026 – weitere Dates tba
27.01.2026 QUEERMENTOR ROLE MODEL AWARDS, MICROSOFT – BERLIN
26.02.2026 MAURICE CONRAD, MIKROPOL – BERLIN, GAST-ACT
27.02.2026 MAURICE CONRAD, ELFER CLUB – FRANKFURT, GAST-ACT
15.04.2026 TAG DER DEMOKRATIE, AUSZEICHNUNG – BERLIN
09.05.2026 HARBOUR PRIDE – HAMBURG
23.05.2026 NORDER PRIDE – NORDERSTEDT
30.05.2026 CSD HOF
31.05.2026 ACOUSTIC PRIDE – BKA-THEATER, BERLIN
06.06.2026 CSD KARLSRUHE
13.06.2026 CSD BIELEFELD
20.06.2026 MARZAHN PRIDE – BERLIN
27.06.2026 CSD WÜRZBURG
28.06.2026 CSD MÜNCHEN
29.06.2026 GEMEINSAMBUNT, THEATER DES WESTENS – BERLIN
04.07.2026 CSD CHEMNITZ
11.07.2026 CSD KIEL
18.07.2026 CSD TRIER

LIVE @ CSD NÜRNBERG 2025

CSD-NURNBERG-2025

LIVE @ CSD BERLIN 2025

CSD-BERLIN-2025

LIVE @ MONNEM PRIDE 2024

LIVE @ FERNSEHGARTEN 2024